An alle politischen Kräfte im Land adressierte Suleiman die Aufforderung, aus den eigenen Erfahrungen sowie aus der Situation der Nachbarländer die Lehre zu ziehen, was getan werden müsse, um Ruhe und Frieden des Landes zu gewährleisten. Die demokratischen Verhältnisse, die andere Länder der Region erreichen wollen, seien im Libanon bereits gegeben. Das Abkommen von Taif garantiere die Beteiligung aller Volksgruppen Llibanons an der Führung des Landes.
Suleiman betonte, dass er keinesfalls zurücktreten werde. Er werde vielmehr seinen Verpflichtungen nachkommen und versuchen, keine weiteren Spannungen aufkommen zu lassen.
Unterdessen haben jedoch Gewalttäter, die der Al-Mustaghbal-Partei(Zukunftspartei) angehören, am Montagmorgen das Büro von Schaker Barjawi, dem Vorsitzenden der Partei Al-Tiar Al-Arabi, sowie die Universität vo Beirut angegriffen und einige Ortschaften in besetzt.